Die Straße der Megalithkultur – von Hünengräbern und Hinkelsteinen

Wer kennt ihn nicht – Obelix und seine Hinkelsteine!? Wenn Sie Lust haben, sich einmal auf die archäologischen Spuren dieser riesigen Felsbrocken zu begeben, sollten Sie die Straße der Megalithkultur besuchen. Die Ferienstraße führt Sie zu 33 spannenden archäologischen Stationen durch Nordwestdeutschland. Hier finden Sie mehr als 70 Großsteingräber. Die 330 km lange Ferienstraße verläuft über das Gebiet von Osnabrück, Bippen, Fürstenau, Lingen (Ems) bis Oldenburg. Übrigens sind die Hinkelsteine sehr viel älter als die keltische Kultur bei Asterix und Obelix. Sie stammen aus der Jungsteinzeit, etwa 3500-2800 vor Christi Geburt.

Das Großsteingrab Restrup und der Teufelsstein

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Großsteingrab Restrup und Näpfchenstein Großsteingräber Hekese

Südöstlich von Bippen im nördlichen Osnabrücker Land liegt ein Megalithgrab mit einer Kammergröße von 9 m Länge. 1926 barg man im Grab eine Bernsteinkette und Keramik. Nur wenige Schritte entfernt steht ein als Duevelsteen (Teufelsstein) bezeichneter Näpfchenstein. Der große Granitblock steht nicht mehr an seinem ursprünglichen Standort und weist insgesamt 66 Schälchen (Näpfchen) auf.
Die Legende berichtet, dass der Teufel nachts auf dem Stein saß, während er Pläne für seine Bosheiten schmiedete. Dabei drückte er mit seinem Daumen Löcher in den Stein. Obelix hätte seine wahre Freude gehabt!

 

Trichterbecher, Teufelswerk und Totenkult – Mythos Großsteingrab

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Näpfchenstein oder Deuvelstein

Die Erbauer der Großsteingräber lebten in der letzten Phase der Steinzeit, der sogenannten Jungsteinzeit. Die Großsteingräber waren für die meisten Menschen die letzte Ruhestätte. In Norddeutschland war der Typ des sogenannten Kollektivgrabes vorherrschend. Ein einziges Megalithgrab konnte Skelettreste von bis zu 150 Individuen enthalten. Die ältesten Anlagen existieren in der Bretagne und auf der Iberischen Halbinsel. Es ist nach wie vor schwer vorstellbar, dass einst Menschen ohne technische Hilfsmittel solche massiven Bauwerke errichten konnten. Deshalb schrieb man diese Tat den Riesen (=Hünen) und dem Teufel zu. So entstanden Bezeichnungen wie „Hünengräber“, „Hünensteine“ oder „Teufelssteine“.

Trotz der Faszination, die von den Megalithgräbern seit langer Zeit auf uns ausgeübt wird, sind sie vielerorts in Vergessenheit geraten und warten darauf neu entdeckt zu werden!

Wenn Sie Lust auf das Abenteuer „Megalithkultur“ haben, können Sie z.B. im Forsthaus Maiburg in Bippen übernachten. Hier können Sie nicht nur hervorragend speisen, erholsam nächtigen und erfolgreich tagen, sondern auch ganz einfach Ruhe, Natur und Tradition genießen.

Schon ab 99,50 € p.P. für 2 Übernachtungen mit HP!

 

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Text- und Bildquellen: www.strassedermegalithkultur.de

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